Home » Buchführung

Buchführung

Unternehmer und Freiberufler, die sich für die Möglichkeit der Kleinunternehmerregelung entscheiden, können eine vereinfachte Buchhaltung führen. Das gilt aber nur dann, wenn sie nicht im Handelsregister eingetragen sind und nicht als Vollkaufmann gelten sowie den Jahresumsatz von 500.000 Euro bzw. den Gewinn von 50.000 Euro im Wirtschaftsjahr nicht überschreiten.

Bei der Kleinunternehmerregelung ist es dann möglich, nicht zu bilanzieren. Die sogenannte einfache Buchführung reicht aus. Dabei sind einige Regeln zu beachten, um bei einer Wirtschaftsprüfung einen lückenlosen Nachweis der Einnahmen und Ausgaben führen zu können.
Mindestanforderung ist ein Journal
Auch die einfache Buchführung unterliegt einer Mindestanforderung. So muss der Kleinunternehmer zumindest ein Journal führen. Darin sind die Einnahmen und Ausgaben chronologisch aufzulisten. Das geschieht üblicherweise auch bei der Kleinunternehmerregelung nach einem strikten Muster.

Die Auflistung oder die Kontoauszüge werden nach Monat gruppiert und abgeheftet. Hinter diese verzeichneten Transfers werden die Belege geheftet. Das System der Gruppierung hat den Vorteil, dass auch Dritte wie zum Beispiel Steuerprüfer problemlos nachvollziehen können, welche Gelder wann geflossen sind. Für den Kleinunternehmer bedeutet dies zudem die Sicherheit, dass er bei einer Prüfung nicht in Erklärungsnot kommt und alle Belege sauber sortiert beisammen hat. Denn die Buchführung unterliegt dem Grundsatz der Nachprüfbarkeit.
Kassenbuch und Warenbestand

Obwohl zur Buchführungspflicht ein Kassenbuch nicht notwendig ist, empfiehlt es sich, von Anfang an eins zu führen. Denn Bargeldströme sind ebenfalls steuerlich relevant und müssen später im Zweifelsfall erklärbar sein. Außerdem ist ein Warenbestand mit Zu- und Abgängen zu führen, wenn der Kleinunternehmer Waren gewerblich weiterverkauft.
Bestandsliste

Wirtschaftsgüter, die zum sogenannten nichtabnutzbaren Anlagevermögen gehören, müssen ebenfalls in einer Bestandsliste geführt werden. Dazu zählen Angaben zu Anschaffungskosten, Datum sowie die Belege.
Abschreibungen

Schließlich gehören auch Abschreibungen und ähnliche Posten in die einfache Bilanz nach Kleinunternehmerregelung. Das sind neben Abschreibungen unter anderem die gewerbliche Nutzung eines privaten Pkw oder die private Nutzung eines Dienstwagens.

Die Einnahmenüberschussrechnung

Die Einnahmenüberschussrechnung, kurz auch als EÜR bekannt, stellt eine vereinfachte Form der Gewinnermittlung dar. Diese Form der Rechnung ersetzt die umfangreiche Buchführung von größeren Unternehmen. Die EÜR darf von bestimmten Freiberuflern und so genannten Nicht-Kaufleuten genutzt werden. Als Nicht-Kaufleute gelten beispielsweise Einzelunternehmen, sofern sie nicht in das Handelsregister eingetragen sind und wenn sie keine klassische Buchführung durchführen müssen. Für wen kommt eine ...

Read More »

Rechnungsprogramme für Kleinunternehmer

Die meisten Kleinunternehmer beginnen mit einer einfachen Excel- oder Word-Vorlage, um Rechnungen zu erstellen. Das ist auch sinnvoll, sofern nur wenige Kunden bedient werden müssen. Wenn aber zunehmend mehr Rechnungen zu stellen sind, ist eine rechtssichere, übersichtliche Software zwingend vonnöten. Drei sinnvolle und einfach verständliche Rechnungsprogramme für Kleinunternehmer wollen wir deshalb hier vorstellen.

Read More »

Die Ordnungsgemäße Rechnung – Musterrechnung für Kleinunternehmer

Ein großes Problem für Kleinunternehmer oder Gründer besteht immer noch darin, wie eine Rechnung richtig erstellt werden muss. Natürlich ist auch das Rechnung schreiben kein Hexenwerk und wer verstanden hat, worum es geht, dem wird es künftig spielend leicht von der Hand gehen.  Musterrechnung Kleinunternehmer zum kostenlosen Download.

Read More »

Die optimale Rechnungssoftware für Kleinunternehmer

Während Gewerbetreibende noch bis vor wenigen Jahren Karteikartensysteme, Mappen und Kassenbücher et cetera verwendeten, um im Hinblick auf ihre Buchhaltung stets auf dem aktuellen Stand zu sein, so hat sich dieses glücklicherweise bis heute massiv geändert. Denn in den „guten, alten“ Zeiten war nicht nur die Zahl der Fehl- und Doppelbuchungen zum Teil erheblich höher, als dies mittlerweile der Fall ...

Read More »

Kassenbuch: Notwendig für Kleinunternehmer?

Das Kassenbuch ist, ähnlich wie das Fahrtenbuch, ein sehr häufiger Zankapfel, wenn es um die korrekte Aufzeichnung von Einnahmen und Ausgaben geht. Die formalen Anforderungen an ein Kassenbuch sind dabei sehr hoch und bei Betriebsprüfungen finden die Prüfer fast nie ein wirklich vollständig korrekt geführtes Kassenbuch. Da stellt sich so manchem Kleinunternehmer die Frage, ob ein Kassenbuch für ihn überhaupt ...

Read More »